Geld ist nicht alles? Behaupten meistens diejenigen, die eh genug haben. Wahrscheinlich hast Du am Ende Deines Studiums eher genug davon, kein Geld zu haben. Dich interessiert stattdessen, was Du Dir als Referendar zukünftig alles leisten kannst? Der Cheferendar bringt ein wenig Licht ins Dunkel.

Besoldung / Gehalt: Wie viel Geld gibt’s für CheferendarInnen?

Der Einstieg ins Ref ist der erste Schritt in die Beamtenlaufbahn. Du wirst zunächst Beamter auf Widerruf und erhältst in der Zeit Anwärterbezüge. Diese sind abhängig vom jeweiligen Bundesland, in dem du eingesetzt bist. Zum Teil gibt es nämlich  zwischen den einzelnen Bundesländern große Unterschiede. Wichtig ist zudem deine Besoldungsgruppe, die sich nach dem Eingangsamt deiner Laufbahn richtet. Genaue Zahlen, wie hoch die Anwärterbezüge bei deiner Besoldungsgruppe  sind, findest du in den Besoldungstabellen des jeweiligen Bundeslandes.

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Muss ich Steuern zahlen?

Na klar, so wie jeder andere auch. Kommst Du über den jährlichen Steuerfreibetrag, langt der Fiskus zu.

Und Sozialversicherungsabgaben?

Anders als im Beamtenverhältnis werden Dir als angestelltem Referendar Beiträge für Renten- und Arbeitslosenversicherung abgezogen. Kleiner Vorteil: Wird es nach dem Vorbereitungsdienst nix mit der Lehrerlaufbahn, hast Du Anspruch auf Arbeitslosengeld, während die verbeamteten Kollegen nur Hartz IV erhalten würden.

Das Thema Krankenversicherung ist etwas komplizierter, dazu kannst du alles Wichtige hier lesen: Krankenversicherung

Wie viel gibt’s denn nun genau?

Wie gesagt, das hängt zunächst einmal von der Besoldungsgruppe ab. Üblicherweise landest Du als Lehrer für die Primarstufe und die Sekundarstufe 1 in der Regel in Besoldungsgruppe A12, während Du als Lehrkraft für die Sekundarstufe 2 in A13 eingestuft wirst. Unterschieden wird zusätzlich nach Bundesländern. Zum Beispiel erhältst Du als Lehrer in Baden-Württemberg mehr Geld als Deine Kollegin in NRW.

Weil das Ganze so natürlich viel zu einfach wäre, gibt’s außerdem noch den Familienzuschlag, wenn Du verheiratet bist oder Kinder hast. Regelmäßig aktualisierte Besoldungstabellen sowie Infos zu den Familienzuschlägen in deinem Bundesland findest Du hier: oeffentlicher-dienst.info/beamte/

Wie viel letztlich vom Bruttoeinkommen auf Deinem Konto landet, hängt auch noch von Deiner individuellen Steuerklasse und davon ab, ob Du kirchensteuerpflichtig bist. Außerdem musst Du vom Nettoeinkommen noch die Beiträge zur Krankenversicherung abführen. Umso wichtiger, dass Du bei der Wahl des Anbieters auf das richtige Preis-/Leistungsverhältnis achtest …

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